70 Jahre DAHC - DAHC

eeeDeutsch-Amerikanischer Herrenclub München e.V.
German American Men's Club Munich
Mitglied im Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V.
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70 Jahre DAHC

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70 JAHRE DAHC
am Freitag, 08. September 2017


 
70 Jahre Deutsch-Amerikanischer Herrenclub München

Text     Prof. Dr. Dieter Anselm
Fotos   Hans-Georg Augustinowski und Mike Pilewski

Die Jubiläumsfeier am 8.9.2017 im Westin Grand Hotel zu München

Als der Vizepräsident des Deutsch-Amerikanischen Herrenclubs München (DAHC) Hans Georg Augustinowski als Moderator die anwesenden Gäste und Mitglieder im Ballsaal des Westin Grand Hotels bat, sich für die beiden Nationalhymnen der USA und Deutschland von den Plätzen zu erheben, war es soweit: Das Fest zum 70 sten Geburtstag hatte begonnen. 150 Damen und Herren in großer Abendgarderobe / Black Tie haben sich eingefunden, dieses Ereignis gebührend zu feiern.

Uli Dornseifer, der derzeitige Präsident des Clubs, begrüßte alle Anwesenden und namentlich alle Ehrengäste. In seinem Rückblick ging er auf die Highlights aus dem Clubleben der zurückliegenden 70 Jahre ein. Er spannte den Bogen vom ältesten, anwesenden Mitglied Alfred Stejskal, der 1950 in den DAHC eingetreten ist und somit auf 67 Jahre Clubleben zurückblickt, bis hin zur auch anwesenden amerikanischen Austauschstudentin Alexandra Challenger aus Florida. Er meinte, als "Patchwork Family" ist der DAHC schon etwas Besonderes.

Die amerikanische Generalkonsulin Jennifer Gavito würdigte in ihrer Laudatio die gute Arbeit der zurückliegenden 70 Jahre des DAHC: eine Partnerschaft fürs Leben. Als ehemalige Austauschstudentin - Mrs. Gavito hielt ihre Rede in deutscher Sprache - hob sie die Freundschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten hervor. Gerade die internationale Verbindung des Jugend- und Studentenaustausches ist eine Perspektive für die jungen Menschen. Die seit 1957 rund 2.500 unterstützten Partnerschaften sind Sendboten und Multiplikatoren in den USA wie auch vice versa in Deutschland und tragen zur Völkerverständigung bei. Durch ihre einjährige Anwesenheit in dem jeweilig für sie fremden anderen Land lernen sie die unterschiedliche Kultur und Lebensweise kennen.

Auch die VDAC-Präsidentin Sigrid Behnke-Dewath verwies in ihren Grußworten darauf, dass "die deutsch-amerikanische Verständigung von Kopf bis Fuß auf Friendship eingestellt ist. Uns eint die Überzeugung, dass eine freiheitliche und demokratische Staatsordnung die richtige ist. In einer globalisierten Welt haben wir aber nicht nur die gleichen Wertvorstellungen, sondern auch die gleichen Probleme, die sich nur gemeinsam lösen lassen“. Sie hob hervor, dass Lucius D. Clay derjenige war, der mit einem politischen Vorstoß im Nachkriegsdeutschland die Freundschaft unserer beiden Völker erst ermöglicht hat.

Stadträtin Dr. Evelyne Menges, selbst ein persönliches Mitglied des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München, begrüßte das ehrenamtliche Engagement des DAHC. In ihrer launigen Rede wurden nicht nur der beiden großen amerikanischen Präsidenten JFK und Reagan mit ihren in die Geschichte eingegangenen Slogans "Ich bin ein Berliner" und "Mr. Gorbatschow, tear down this wall" gedacht, sondern hob die Partnerschaft und den regen Austausch der beiden Städte Cincinnati und München hervor. Sie schloss ihre Rede mit den englischen Worten "We are friends and we stay friends".

Markus Blume, stellvertretender Generalsekretär der CSU, hielt die Festrede in seiner Eigenschaft als Mitglied der Atlantik-Brücke. Er arbeitete insbesondere die Werte des Westens in seiner Rede heraus. Demokratie, Frieden und Wohlstand sind die Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Sie wurden uns von den Amerikanern im Nachkriegsdeutschland im wahrsten Sinne eingepflanzt und gelten bis heute. Sie müssen aber immer aufs Neue gelebt und belebt werden. Aus der deutsch-amerikanische Partnerschaft ist eine hoch geschätzte Freundschaft entstanden. Die Bundesrepublik Deutschland ist und bleibt in der westlichen Welt fest verankert.
 
 

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