Hohenpeißenberg - DAHC

eeeDeutsch-Amerikanischer Herrenclub München e.V.
German American Men's Club Munich
Mitglied im Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V.
Direkt zum Seiteninhalt

Hohenpeißenberg

Events

Veranstaltungen
_______________________________________________________

BESUCH DES OBSERVATORIUMS HOHENPEISSENBERG
am Mittwoch, 11. April 2018


Mit 44 gut gelaunten Teilnehmern fuhren wir zu unserem Ziel, dem Hohenpeißenberg. Das Wetter war wunderbar, ein strahlend blauer Himmel ließ uns eine fast grenzenlose Fernsicht genießen.

Wir wurden von Herrn Kronier begrüßt, der uns einen sehr kompetenten Einblick in die Aufgabe des Observatoriums, der ältesten Wetterstation der Welt, gegeben hat. Nachdem er 35 Jahre dort gearbeitet hatte, kannte er natürlich alle Details. Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurden dort erste meteorologische Messungen durchgeführt. Auch heute noch werden Wetterbeobachtungen ähnlich wie damals vorgenommen. Der Mitarbeiter muss in seiner 12 Stunden Schicht alle 30 Minuten nach draußen gehen und Wolken, Niederschlag usw. visuell beobachten und dann in der Station schriftlich festhalten. Natürlich werden die Wetterdaten heute hauptsächlich mit High Tech Geräten ermittelt. Erstaunlich ist aber, dass diese Geräte mit Althergebrachten kontrolliert werden. Zur Bestimmung des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre steigen 3 Mal wöchentlich Ballone auf, die dann Messdaten zur Station funken. Herr Kronier hat mit zwei selbst verfassten Gedichten über die Natur die schöne Führung beendet.

Anschließend ging es zur Stärkung ins Restaurant Bayerischer Rigi. Das war auch nötig, denn es stand ja schließlich noch eine weitere Führung an, nämlich in der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit der Gnadenkapelle.

Unsere Führerin Frau Welz hat uns in einem launigen Vortrag mit der Geschichte der Kirche vertraut gemacht. 1514 haben Bauern aus der Umgebung die Gnadenkapelle auf dem Hohenpeißenberg errichtet. Der Standort wurde vermutlich deswegen gewählt, weil er zentral für die Anwohner lag,  Der herzogliche Pfleger von Schongau, Georg von Pienzenau, brachte aus der Schlosskapelle Schongau eine hölzerne Muttergottes-Figur in die Kapelle. Diese Figur gewann schnell den Ruf eines Gnadenbildes, und es entwickelte sich eine Wallfahrt.

Bevor wir uns wieder zum Bus aufmachten, genossen wir noch mal die grandiose Aussicht auf die Alpen. Die Zugspitze lag genau vor uns und man konnte sogar den Grossvenediger sehen.

Auf der Rückfahrt macht wir noch mal Halt in Weilheim, um uns im Café Krönner noch mal eine Stärkung bei Kaffee und Kuchen zu gönnen.
 
 

Zu den Bildern

Zurück zum Seiteninhalt