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eeeDeutsch-Amerikanischer Herrenclub München e.V.
German American Men's Club Munich
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BESUCH DES GERHARD NEUMANN MUSEUMS IN
NIEDERALTEICH

am Mittwoch, 12. Juli 2017


 
Ausflug nach Niederalteich, Besuch des Gerhard Neumann Museums

Unser Juli-Ausflug führte uns nach Niederalteich, bekannt durch seine Benediktinerabtei. Aber wer hätte gedacht, dass sich dort im tiefsten Niederbayern ein Flugzeugmuseum befindet.

Josef Voggenreiter, ein Metallbauer aus Niederalteich kam durch seine Dienstzeit bei der Bundeswehr als Flugzeugmechaniker früh mit dem Starfighter in Verbindung. Es hat sich damals eine richtige enge Beziehung zwischen Mensch Voggenreiter und dem Jagdflugzeug Starfighter entwickelt.

Nach seiner Dienstzeit hat er einen metallverarbeitenden Betrieb aufgebaut, in dem sogenannte Ein-Los Teile hergestellt werden, d.h. jedes gefertigte Teil war ein Unikat. Serienfertigung gab und gibt es bei ihm nicht. Aber dieses für ihn einmalige Flugzeug Starfighter ging ihm nicht mehr aus dem Sinn. Schon früh keimte in ihm der Wunsch, für dieses Flugzeug ein Museum zu errichten. Der Zufall kam ihm zu Hilfe, als ihm ein ausrangierter Starfighter angeboten wurde. Zerlegt hat er ihn zusammen mit seiner Frau und einem Freund in einer Nacht und Nebel Aktion auf sein Grundstück gebracht und ihm dort eine erste „Behausung“ gegeben. Das fehlende Triebwerk wurde ihm dann durch Mitarbeiter von MTU beschafft.

Im Zuge des allmählichen Aufbaus seines Museums hörte er von Gerhard Neumann, der über viele Umwege zu General Electric kam und dort maßgeblich für die Entwicklung des J79 Triebwerks, welches für den Starfighter vorgesehen war, verantwortlich war. Aus einer ersten Begegnung entwickelte sich eine persönliche Freundschaft, die dann auch dazu führte, dass ihm immer weitere Exponate für seine jetzt sehr respektable Ausstellung angeboten wurden. Diese Geschichte hat Herr Voggenreiter in sehr launigen Worten uns Besuchern erzählt. Der spontane Applaus, den er dafür bekam, war Beweis dafür, wie begeistert sein Vortrag angenommen wurde.

Anschließend hat er uns seine Exponate gezeigt und am Beispiel des J79 Triebwerks geschildert, wie ein solches funktioniert. Wir mussten ihn schließlich stoppen, weil wir ja noch in den Klosterhof zum Mittagessen wollten.

Nach der verdienten Stärkung haben wir uns noch die Klosterkirche angeschaut und dann ging es zurück nach München.

Dieser Ausflug hat uns gezeigt, dass technische Dinge auch für die nicht so sehr an Technik interessierten Damen und Herren interessant vorgestellt werden können, wenn man es nur richtig rüber bringt.  

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