DAHC

eeeDeutsch-Amerikanischer Herrenclub München e.V.
German American Men's Club Munich
Mitglied im Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V.
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Jugendarbeit

Studentenaustausch
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Ansprechpartner

Studentenaustausch - Programm

Herr Prof. Dr. Eberhard Standl


Für weitergehende Informationen

Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V.
www.vdac.de


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Austausch-Studenten aus USA 2017 /2018
Von links vorne: John Grant Fentum, Rachel Dodson, Alexandra Challenger
Von rechts vorne: Barbara Standl, Sabine Manson, Prof. Eberhard Standl




Austausch-Studenten auf dem Silbertee am 15. November 2017
Von links: Prof. Eberhard Standl, Barbara Standl, Alexandra Challenger, Rachel Dodson
und John Grant Fentum




Austauschstudenten aus USA im WS und SS 2017 / 2018

Alexandra Challenger aus Florida studiert als PhD Studentin Kunstgeschichte an der LMU München
Rachel Dodson aus Alabama studiert Germanistik an der Uni Augsburg
John Grant Fentum aus Arizona studiert Germanistik und Computerwissenschaften an der LMU München

Austauschstudenten aus München in den USA

Franziska Beltinger von der TUM an der Georgia Tech in Atlanta, Studienfach Chemie
Andreas Garhammer von der TUM an der University of Delaware, Newark Delaware, Studienfach Luft- und Raumfahrt
Maximilian Müller-Bardorff aus München an der Clarkson University chenectady, New York, Studienfach Europäisches Business

Bewerbungsformular für deutsche Studierende

Das Studentenaustauschprogramm des Verbandes der deutsch - amerikanischen Clubs wurde 1957 gegründet. Der Verband hat sich die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika zur Aufgabe gestellt. Schon seit den Anfängen der Verbandsgeschichte 1947 war das Bedürfnis entstanden, neben den persönlichen Kontakten zwischen Deutschen und Amerikanern eine Institution zu schaffen, welche die deutsch-amerikanische Freundschaft stärker in der Gesellschaft verankert.

So entwickelte sich das Austauschprogramm unter dem Motto "Eine Brücke über den Ozean" aus bescheidenen Anfängen zum größten privaten Studentenaustauschprogramm in Deutschland. Fast 2500 deutsche und amerikanische Stipendiaten haben seither an dem Programm teilgenommen. Jährlich können  30 deutsche Studenten und im Gegenzug rund 24 amerikanische Studenten gefördert werden. Im Lauf der Zeit wurden Verträge mit momentan 18 Partner-Universitäten in den USA geschlossen, die den Studentenaustausch auf Gegenseitigkeit regeln.

Finanzierung ( bilaterales System )

Die deutschen Studenten erhalten von den amerikanischen Partneruniversitäten ein Stipendium, das im allgemeinen den Erlass der sehr hohen Studiengebühren und einen kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt umfasst. Im Gegenzug erhalten die von den amerikanischen Partner-Universitäten vorgeschlagenen amerikanischen Studenten  ein Stipendium des Verbandes in Höhe von 500.- € monatlich für ein Studienjahr (10 Monate) sowie den Erlass der Studiengebühren, soweit sie anfallen. Außerdem bekommen die Studenten eine Bahncard. Dieses Geld wird von den dem Verband angeschlossenen Clubs gespendet.

Einige Bundesländer gewähren zusätzlich Voll - oder Teilstipendien (z.Zt. zwei Voll - und vier Teilstipendien)  Das Auswärtige Amt gewährt Zuschüsse für Seminarkosten.

Die gesamte Arbeit im Verband und in den Clubs geschieht ausschließlich ehrenamtlich.

Arbeitsweise und Bewerbungsverfahren

Nicht nur die Finanzierung, auch die Arbeitsweise des Programms ist bilateral.

Auf deutscher Seite haben ausschließlich die Mitgliederclubs des Verbandes das Recht, Kandidaten vorzuschlagen. Interessierte Studenten bewerben sich bei der "Local Chairperson" des jeweiligen Clubs, wo sie auch Auskünfte und Bewerbungsunterlagen erhalten. Nach einem persönlichen Auswahlgespräch gehen die Nominierungen mit einem Gutachten der Chairperson an das Studentenaustauschkomitee des Verbandes, wo die endgültige Auswahl getroffen wird. Für die angenommenen Studenten werden geeignete Studienplätze an den amerikanischen Partner-Universitäten ausgesucht und die Zulassungsvorgänge eingeleitet. Die endgültige Entscheidung über die Gewährung des Stipendiums und über die Zulassung liegt bei der amerikanischen Universität.

Die amerikanischen Studenten werden  von den Programmbetreuern der Partneruniversitäten ausgewählt und dem Studentenaustauschkomitee vorgeschlagen Dieses sucht für sie je nach Eignung und Studienfach die deutsche Gastuniversität aus. Die Studenten können sich an 22 Universitäten einschreiben und werden dort von den jeweiligen Verbandsclubs betreut.

Voraussetzungen für die Bewerbung deutscher Studenten

Studentinnen und Studenten, die bei Stipendienantritt nicht älter als 25 Jahre und ledig sind.

Deutscher Wohnsitz

Deutsches Abitur

Zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens zwei Semester Studium an einer deutschen Hochschule, d.h. vier Semester bei Antritt des Stipendiums.

Für die Zulassung zu "graduate studies" sind nach der alten Studienordnung das Vordiplom/Vorprüfung plus zwei Semester Hauptstudium erforderlich, für den Bachelor-Abschluss gibt es neue Bestimmungen, die noch nicht einheitlich sind.

Gute akademische Leistungen

Gute Englischkenntnisse, die durch einen TOEFL-Test, gegebenenfalls durch einen GMAT oder GRE nachgewiesen werden müssen.

Bewerbungen für Medizin, Zahn - und Tiermedizin sowie Jura sind wegen der sehr abweichenden Studiengänge nicht möglich.

Bewerbungsschluss beim Studentenkomitee ist jährlich der 1. August, ein Jahr vor Antritt des Stipendiums.


Individuelle Anmeldeschlusszeiten der örtlichen Clubs müssen erfragt werden.

Das Austauschjahr dauert von August/September bis Mai/Juni des folgenden Jahres.

Stipendium

Der Verband vermittelt für die deutschen Studenten Stipendien unserer 20 Partneruniversitäten in den USA. Das Stipendium wird von der amerikanischen Universität zur Verfügung gestellt und beinhaltet die Befreiung von den sehr hohen Studiengebühren.

Der Wert eines solchen Stipendiums entspricht je nach Universität bis zu 30.000 US-Dollar. Zusätzlich kann je nach College/Universität ein Beitrag zu den Lebenshaltungskosten bis hin zu freier Kost und Logis gewährt werden.

Grundsätzlich sollte davon ausgegangen werden, dass die Lebenshaltungskosten, besonders die  Kosten für die Wohnung, in den USA höher sind als  in Deutschland..

Bei Graduate-Studenten kann mit dem Stipendium eine bezahlte Assistententätigkeit verbunden sein. Die Mitarbeit im German Department oder German/International House bzw. Club wird erwartet.

Die Reisekosten müssen selbst übernommen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, sich beim Akademischen Auslandsamt rechtzeitig (bis Januar ) um ein Reisestipendium der Fulbright-Kommission zu bewerben.

Es wird eine nicht rückzahlbare Anmeldegebühr in Höhe von 100.- € erhoben.
Nach Annahme des angebotenen Studienplatzes an der amerikanischen Universität muss eine Kaution in Höhe von 300.- € hinterlegt werden, die nach der Rückkehr nach Deutschland zurückerstattet wird.

Betreuung und Seminare

Eine wichtige Besonderheit unseres Verbandsprogramms ist die persönliche Betreuung auf deutscher wie auf amerikanischer Seite.

Den größten Anteil daran haben auf deutscher Seite die "Local Chairpersons" als Vertreter der örtlichen Clubs, die sich auf vielfältige Weise um die Belange der amerikanischen Studenten kümmern, angefangen beim Empfang in Deutschland, Hilfe bei der Wohnraumbeschaffung, bei den erforderlichen Behördengängen, der Vermittlung von Studienberatung oder Sprachkursen,  und vieles mehr bis hin zur ganzjährigen persönlichen Betreuung. Die Austauschstudenten sind auch gern gesehene Gäste bei Clubveranstaltungen.

Die deutschen Studenten genießen die Vorzüge unseres "Netzwerks". Sie kommen schon vor ihrer Abreise in die USA in Kontakt mit ihren Vorgängern an ihrer künftigen Universität  und erhalten so wertvolle Informationen und Hilfe.

Auf einem Orientierungsseminar im Juni vor ihrer Abreise lernen sie zudem die amerikanischen Stipendiaten persönlich kennen. Auch hier entwickeln sich Verbindungen, die für das kommende Jahr wertvoll sind.
Im Gegenzug sind die deutschen Studenten schon während des Bewerbungsjahres und nach ihrer Rückkehr gefordert, den amerikanischen Studenten, die ihr Auslandsjahr hier verbringen, so viel wie möglich behilflich zu sein, hauptsächlich vor Ort an den Universitäten.

Jährlich fünf Seminare für die amerikanischen Studenten sowie für die Bewerber und die Rückkehrer sollen der Kontaktpflege, der Vermittlung kultureller und politischer Inhalte, dem Kennenlernen von Land und Leuten, sowie der Pflege des Verbandsbewusstseins dienen.

Hierbei kommt  dem Club der ehemaligen Austauschstudenten (DAAC ) eine wichtige Funktion zu. Dessen Mitglieder engagieren sich bei den Seminaren und unterstützen die Ziele des Verbandes auf vielfältige Weise.

Erwartungen des VDAC an die deutschen Stipendiaten

Auftreten und persönliches Engagement im Sinne der Verbandsziele als „Botschafter der deutsch-amerikanischen Freundschaft“

Anpassung an die gegebenen Verhältnisse innerhalb und außerhalb der Gastuniversität

Absolvierung der geforderten Mindeststundenzahl

Zwei Berichte für die Verbandszeitschrift GAZETTE

Teilnahme an zwei Orientierungsseminaren

Wenn möglich nach der Rückkehr Mitarbeit im Deutsch-Amerikanischen Austauschstudentenclub DAAC.

Wir verstehen unser Stipendienprogramm nicht in erster Linie als Karrierefördermaßnahme sondern wir wollen zukünftige Akademiker auf beiden Seiten des Atlantiks zu Trägern der deutsch-amerikanischen Völkerverständigung machen unter dem Motto "Verständnis durch gegenseitiges Kennenlernen". Unser Austauschprogramm möchte die daran teilnehmenden Studenten dazu anregen, nicht nur persönliches Nützlichkeitsdenken an die erste Stelle ihrer Lebensplanung zu setzen, sondern sich für eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe einzusetzen.


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