
Gründungsmitglied im Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V. (www.vdac.de)
26.03.2026 Ausflug nach Manching Kelten- und Römermuseum
26.02.2026 Ausflug nach Penzberg zu Roche Diagnostics
14.01.2025 Neujahrsdinner im Augustiner (Stammhaus)
27.11.2025 Thanksgiving Dinner
22.10.2025 Ausflug nach Fürstenfeldbruck
14.10.2025 Mitgliederversammlung
Oktober Zwischenbericht Lukas Klostermair
17.09.2025 Ortenburg und Schloss Söldenau
09.09.2025 Antrittsbesuch im US-Generalkonsulat
23.07.2025 SFC Energy AG, Brunnthal
19.07.2025 Besuch bei den Munich Cowboys
17.07.2025 Studentischer Besuch - Klostermair
18.06.2025 Memminger Bauernaufstand 1525
28.05.2025 Landesausstellung Regensburg
12.06.2025 Umzug des Stammtisches zum Spöckmeier
23.04.2025 Augsburg Textilmuseum, Synagoge
März 2025 Trauerfeier Dr. Hjalmar Heinen - Nachruf von Dr. Dieter Anselm
25.02.2025Murnau Schlossmuseum und Altenstadt
25.01.2025 Neujahrsdinner im Franziskaner
15.10.2024 Mitgliederversammlung und Stabwechsel
14.04.2024 Besuch des Bürgermeisters Dominik Krause beim Stammtisch
20.03.2024 Besuch bei Audi in Ingolstadt
In diesem Jahr waren die Eisheiligen schon drei Wochen früher am Werk. Doch die Temperaturen um den Gefrierpunkt hinderten die Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Herrenclub nicht daran, ihren Aprilausflug nach Landshut durchzuführen. Landshut ist die größte Stadt Niederbayerns. Das Oberzentrum an der Isar ist nordöstlicher Schwerpunkt der Metropolregion München. Das erste Ziel unseres Tages war der Besuch der Burg Trausnitz.
Die mächtige Burg Trausnitz überragt auf einer Anhöhe die Stadt Landshut.
Sie wurde 1204 durch Herzog Ludwig I. gegründet. Die Stammburg der Wittels-bacher war ein Vierteljahrtausend lang Residenz und Regierungssitz der niederbayerischen Herzöge. Ab 1516 ließ Herzog Ludwig X. Burg Trausnitz in einen Renaissancepalast mit einem prächtigen Innenhof mit Laubengängen umbauen.
Der Rundgang durch die Burg führte uns durch mittelalterliche Säle und die Burgkapelle mit ihrem bedeutenden frühgotischen Skulpturenschmuck. Gewölbte Kabinette, vertäfelte Stuben und die berühmte Narrentreppe mit den monumentalen gemalten Szenen aus der italienischen Commedia dell’Arte repräsentieren die Epoche der Renaissance. Ein Raum veranschaulicht die einstige Pracht des »Absteigequartiers« König Ludwigs II. von Bayern.
Die Teilnehmer der Exkursion während des Burgrundgangs (inks der Präsident des DAHC Prof. Eberhard Standl)
Narrentreppe mit den monumentalen gemalten Szenen aus der italienischen Commedia dell’Arte
Stadtansicht mit der Kirche St. Martin (Foto aus der Frauenkemenate)
Nach der Besichtigung der Burg begaben wir uns in die Altstadt von Landshut. Unweit von St. Martin nahmen wir unser Mittagessen im Augustinerbräu ein, bevor wir zu unserem Rundgang starteten.
Die Landshuter Altstadt gilt als einer der baukulturell bedeutendsten und besterhaltenen historischen Stadtkerne in Deutschland und erfuhr bereits eine Nominierung für das Weltkulturerbe. Der gotische Turm der Martinskirche ist mit 130 Metern der höchste aus Backsteinen errichtete Kirchturm der Welt. Die Stadtresidenz Landshut gehört zu den ersten profanen Renaissancebauwerken nördlich der Alpen.
Im späten Mittelalter war die Stadt neben München, Straubing und Ingolstadt eine der Hauptstädte der bayerischen Teilherzogtümer, was sich in der Architektur bis heute widerspiegelt. Als Hauptstadt von Bayern-Landshut erlebte die Stadt ihre Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert. Diese Zeit wird alle vier Jahre durch die prachtvolle Landshuter Hochzeit wiederbelebt. In dieser historisierenden Veranstaltung der Stadt wird seit 1903 die 1475 vollzogene Heirat des bayerischen Herzogs Georg des Reichen mit der polnischen Königstochter Hedwig nachgespielt.
Unser Rundgang endete im Gewölbesaal des alten Rathauses zu Landshut, wo auch das Spektakel der Landshuter Hochzeit immer seinen Höhepunkt und Abschluss findet. Nach so viel Wissen hatten wir unsere nachmittägliche Kaffeepause redlich verdient. Im Traditionscafe Belstner in der Fußgängerzone wurden wir mit köstlichen Torten und anderen Süßigkeiten verwöhnt, bevor uns unser altbewährter Fahrer Alexander wieder nach München zurückbrachte.
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